TCM – Traditionelle chinesische Medizin

Allgemeine Infos

Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) ist eine der ältesten Heilmethoden der Welt und wurde bereits vor ca. 3000 Jahren in China durchgeführt. Anders als in der westlichen Schulmedizin, in der der Begriff „Krankheit“ verbunden wird mit der Lokalisation und der Beseitigung des Symptoms (z.B.: Husten = Symptom, Krankheit/Erkran­kung = Bronchien und/oder Lunge), stellt die TCM eine Erfahrungsmedizin dar. In der TCM spricht man nicht von „Krankheit“ oder „Gesundheit“, sondern von „Ungleichgewicht“ und „Gleichgewicht“ der körpereigenen Energien (Qi). Somit liegt die Ursache einer jeden Erkrankung in einem Ungleichgewicht von Yin und Yang bzw. in einem gestörten Energiefluss. Befindet sich der Körper im Gleichgewicht, so ist er „gesund“ und umgekehrt. Ein Ungleichgewicht der körpereigenen Energien wird durch pathogene (krankmachende) Faktoren ausgelöst, die sowohl „exogen“ (außen) als auch „endogen“ (innen) sein können. Aber auch durch körperliche Überanstrengung, Traumata und Fütterungsfehler kann der Qi-Fluß gestört werden, also ins Ungleichgewicht gelangen.

In der TCM spricht man bei den exogenen Faktoren von von außen auf den Körper eintreffenden Einflüssen, wie Hitze, Kälte, Feuchtigkeit, Wind, etc. Zu den endogenen Faktoren gehören in der TCM von innen wirkende Einflüsse, wie z.B. Trauer, Sorge, Zorn, Freude, Angst, welche ein emotionales und somit „krankmachendes“ Ungleichgewicht auslösen können.